Berliner Wohngebäude mit vermieteten Gewerbe- und Wohnflächen

Portfolio & Rendite · 18. August 2026

Leerstand im Wohnportfolio senken: Hebel, die wirklich wirken

Jede leerstehende Einheit kostet Miete, umlagefähige Kosten und oft Image. So steuern wir Leerstand in Berliner Beständen unter drei Prozent.

Erkin Hepaydinli1 Min. Lesezeit

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Leerstand ist in Berlin selten ein Marktproblem – häufiger ein Prozessproblem. Zu lange Modernisierung, unklare Zuständigkeiten, schwache Inserate oder überzogene Wunschmieten.

Die vier Hebel, die wir zuerst prüfen

  • Fluktuation: Kündigungsgründe und Übergabequalität
  • Time-to-let: Tage von Leerstand bis Vertragsunterschrift
  • CapEx: Sanierungstiefe vs. erzielbare Miete
  • Preis: Mietspiegel, Vergleichsangebote, Zielgruppe

Ein Portfolio mit 180 Einheiten und vier Wochen zusätzlichem Leerstand pro Neuvermietung verliert schnell einen mittleren fünfstelligen Betrag im Jahr – ohne dass es in der Jahresabrechnung als eigene Position auffällt.

Operativ: vom Schlüssel bis zum Vertrag

Wir arbeiten mit festen Übergabe-Slots, einem Handwerker-Pool mit Reaktionszeit und Exposés, die am Tag der Wohnungsabnahme live gehen. Parallel läuft die Bonitätsprüfung, nicht hinterher. Für institutionelle Eigentümer berichten wir Leerstand monatlich inkl. Forecast.

Zielkorridor in gut nachgefragten Berliner Lagen: struktureller Leerstand unter 2,5 Prozent, Vermarktung im Schnitt unter 21 Tagen.

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Ob Verwalterwechsel, CapEx oder ein unruhiges Portfolio: Wir schauen uns den Fall unverbindlich an.